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Tiererwerb

Als Erstes müssen sich die Verantwortlichen für Art und Rasse der einzusetzenden Tiere entscheiden. Diese Wahl sollte sich stark an den angestrebten Pflegezielen, aber auch an den örtlichen klimatischen und edaphischen Gegebenheiten orientieren. Nicht jede Weidtierart /Weidetierrasse ist für jedes Gebiet gleichermaßen geeignet!

Hat man eine Wahl getroffen, gilt es zur Beschaffung der Tiere entsprechende Züchter ausfindig zu machen. Hierzu tritt man zunächst am Besten in Kontakt zu anderen Weideprojekten, die die gleichen Tierarten nutzen. Sofern diese keine Tiere abgeben können, bekommt man hier meist Adressen von einzelnen Zuchtbetrieben oder deren Zusammenschlüssen. Außerdem kann man sich bei der Gesellschaft für die Erhaltung austerbende Haustierrassen (GEH) erkundigen oder man kann sich auch an die Pferde-, Fleischrinder-, Schaf- oder Ziegenzuchtverbände der Länder wenden.

Hinsichtlich der Kaufpreise sollte man sich bei bekannten Projekten erkundigen. Vorsicht ist geboten bei deutlich unter dem Preisdurchschnitt angebotenen Tieren. Bei solchen Angeboten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um Tiere handelt, die aus züchterischen Gründen oder wegen Verhaltenauffälligkeiten anderswo ausgesondert wurden. Vom Erwerb solcher Tiere sollte man Abstand nehmen.

Ist eine Herde einmal etabliert, fallen nur noch gelegentlich Kosten für den Kauf von Zuchttieren an, was zur Vermeidung von Inzucht notwendig ist. Oft kann man diese Kosten sparen, indem man geeignete Zuchttiere mit anderen Züchtern tauscht.


Weideprojekte in Hessen – Online
Quelle: http://www.weideprojekte-hessen.de/grundlagen/projektplanung/tiererwerb/ [Stand: 18.10.2017]
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